Unsere erste BuFaTa

Etwas müde, aber durchaus motiviert, trafen wir nach fast achtständiger Anreise in Hamburg an der Uni ein. Nach Erledigen der ersten Formalitäten (Anmeldung etc.) konnte es mit dem Kennenlernen der anderen Teilnehmer weitergehen.

Wenig später ging es dann plaudernd zum Essen, bevor es mit der inhaltlichen Arbeit losging. Die Füle der Informationen war zunächst etwas überwältigend, aber schon bald waren wir mitten drin- auch dank der geduldigen Erklärungen der „alten Hasen”. Richtig an die inhaltliche Arbeit ging es aber erst nach der Einteilung in Arbeitsgruppen zu sehr vielfältigen Themen, die sich aus den Interessen der anwesenden Fachschaften ergaben. In Kleingruppen konnte man hier produktiv das entsprechende Thema ausarbeiten und es dann in den Plenen, den gemeinsamen Sitzungen während der BuFaTa, zur Diskussion stellen. Daraus entstanden im großen Samstagabend-Plenum, das aufgrund der Füle an Ergebnissen aus den Arbeitskreisen zum Teil auf Sonntag vertagt werden musste, neben offiziellen Stellungnahmen und Arbeitskreispapieren, die als Grundlage für zukünftige AKs dienen sollen, auch andere Ideen für zukünftige Projekte. Es war interessant, dass so viele verschieden Fachschaften (und Meinungen) anwesend waren. So entstanden während der Sitzungen lebhafte Diskussionen, aus denen jeder etwas mitnehmen konnte. Letztendlich kann sich das Ergebnis unserer Arbeit durchaus sehen lassen.

Trotz der Arbeit kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Man konnte entweder an einer Stadttour mit Bootsfahrt teilnehmen oder das Zusatzstoffmuseum besuchen. Wir haben uns für letzteres entschieden und es nicht bereut. Dort gab es eine auf Chemiker „angepasste” Führung, die über Zusatzstoffe in Lebensmitteln, ihre Verwendung und ihre Deklarierung aufklärte. Zudem wurden einige Trugschlüsse aus dem Alltag aufgeklärt.

Abends konnte man, sofern noch Zeit blieb, Hamburgs Szeneviertel (z.B. Kiez & Schanzenviertel) erkunden oder auf dem Campus angeregte Gespräche mit den anderen Teilnehmern führen.

Nach vier schönen Tagen und um viele nette Kontakte und Erfahrungen reicher, ging es am Sonntag müde aber voller Ideen wieder heim. Bliebe noch zu sagen, dass es sicher nicht unsere letzte BuFaTa gewesen ist. Gerade durch den Austausch mit den anderen Fachschaftlern haben wir einige Anregungen mitnehmen können. Wir würden uns daher freuen auch nächstes Mal wieder viele nette Menschen kennen zu lernen - vielleicht ja auch Dich?

Ein Dank geht noch an alle Hamburger, die uns während der BuFaTa super versorgt haben und rund um die Uhr für uns da waren (ja wirklich 24h!). Die Essensvorbereitung für 60 Personen war bestimmt nicht einfach, aber es war immer lecker! Von daher: Respekt für euren Einsatz!