1. Die Vorgeschichte der I.G. Farben bis zur Gründung des Konzerns 1925
    1. Von den Anfängen bis zu weltmarktbeherrschenden Großunternehmen
      1. Allgemeine Entwicklung
      2. Das Wachstum der chemischen Industrie
      3. Stellung und Bedeutung der deutschen chemischen Industrie
    2. Die Denkschrift von Duisberg und erste Zusammenschlüsse
      1. Strukturbedingte Schwierigkeiten und Duisbergs Denkschrift zur "Vereinigung der deutschen Teerfarbenfabriken"
      2. Ausbildung von Bündnissen
      3. Die Entwicklung des Haber-Bosch-Verfahrens
    3. Schießpulver und Giftgase - die Chemie im Ersten Weltkrieg
      1. Das Scheitern des Schlieffen-Planes und seine Folgen
      2. Industrie und Kapital retten den Krieg - Bosch und die BASF liefern das Schießpulver
      3. Die chemische Wissenschaft im Dienst von Krieg und Unmenschlichkeit
      4. Die Kriegsproduktion der chemischen Industrie
      5. Der Einfluss der Chemieindustrie auf die Politik - die Achse Duisberg-Bauer-Ludendorff
      6. Schlussfolgerungen
    4. Vom Krieg über Versailles in die Nachkriegszeit - aus einer Interessengemeinschaft wird ein Weltkonzern
      1. Die 'kleine I.G.'
      2. Die I.G. rettet sich hinweg über Niederlage, Revolution und Versailler Verhandlungen
      3. Zurückdrängung der ArbeiterInnenrechte
      4. Die wirtschaftliche Lage der chemischen Industrie führt zur Gründung des I.G. Farben-Konzerns
  2. Die I.G. Farben in der Weimarer Republik
    1. Aufbau und Struktur
      1. Die I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft als Unternehmen
      2. Organisation und Leitung der I.G.
      3. Weitere Expansion und Auslandsbeteiligungen
    2. Die I.G. und ihre Einflussnahme auf die Politik der Weimarer Republik
      1. Allgemeine politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Zielvorstellungen der I.G.
      2. Organe der Einflussnahme
      3. Einflussnahme
    3. Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise auf die I.G.
      1. Allgemeine Produktionssituation und Beschäftigungslage der I.G.
      2. Lage in den Sparten
      3. Beurteilung der I.G.-Wirtschaftslage
      4. Die Kautschuksynthese
  3. 1933 - 1939: Die I.G. Farben und der NS-Staat
    1. Rüstungsforschung und Auslandskontakte - I.G. Farben und Standard Oil Development Company
    2. Die Beziehungen der I.G. zur NSDAP
      1. Wahlspenden, damit es die letzte Wahl werden sollte
      2. Die zustimmende Aufnahme faschistischer Politik in der I.G. und der Benzinpakt
      3. Personelle Veränderungen und "Nazifizierung" der I.G.
      4. Spionage und Kriegsvorbereitungen
    3. Die I.G. rüstet für den Krieg - Carl Krauch als Munitionsdiktator
  4. 1939 - 1945: Die I.G. Farben im II. Weltkrieg
    1. Die 'Gleichschaltung' der europäischen Chemie-Industrie
      1. Eroberungen zu Kriegsbeginn (Österreich, Tschechoslowakei)
      2. Polen, Beginn des II. Weltkrieges
      3. Frankreich und der Neuordnungsplan
    2. Sklavenarbeit und die Interessengemeinschaft - Auschwitz
      1. Bau der Buna-Anlagen in Auschwitz
      2. Das I.G.-Konzentrationslager in Monowitz
      3. Zyklon B zur 'Endlösung der Judenfrage'
    3. Medizinische Experimente 'im Dienste der Menschheit'?
      1. Bayer Leverkusen, Behringwerke Marburg
      2. Fleckfieberstation im Konzentrationslager Buchenwald
      3. Weitere "wissenschaftliche Experimente"
    4. Militärische Entwicklung des II. Weltkrieges
  5. 1945 - 1955: Nürnberger Prozesse und Entflechtung der I.G. Farben
    1. Die weltpolitische Lage am Ende des 2. Weltkrieges
      1. Die Entstehung des Potsdamer Abkommens
      2. Wirtschaftliche und politische Hintergründe
      3. Die beiden amerikanischen Lager
    2. Die Besatzungspolitik
      1. Der Machtkampf zwischen den beiden amerikanischen Lagern
      2. Die Behandlung der Chemiebetriebe
    3. Der Kriegsverbrecherprozess gegen die I.G. Farben
      1. Die Vorgeschichte der Kriegsverbrecherprozesse
      2. Vorbereitungen zum I.G. Farben-Prozess
      3. Der Prozessverlauf
    4. Die "Entflechtung"
  6. 1951-1991: 40 Jahre Kampf um Entschädigung für NS-Zwangsarbeit
    1. 1951: I.G. Farben auf Entschädigung für Zwangsarbeit verklagt
      1. Staatliche Entschädigung für NS-Opfer
    2. 1946-48: Kriegsverbrecherprozesse - Nachweis der individuellen Schuld
      1. Die Position der Industrie zu den Nürnberger Urteilen
      2. Die juristische Bewertung der Nürnberger Prozesse
    3. 1953: I.G. Farben in erster Instanz schuldig gesprochen
    4. 1954: Der Wollheim-Prozess geht in die nächste Runde
      1. Direkte Gespräche mit der I.G. Farben
      2. Die Vergleichsverhandlungen beginnen
    5. Dezember 1954: Versuch der Einflussnahme auf die Gesetzgebung
    6. 1955: Verhandlungsstillstand nach Ende der Besatzungszeit
    7. 1956/57: Der Kompromiss - 30 Millionen DM
    8. 1957: Die Frage der Einbeziehung der 'Nationalverfolgten'
      1. Das Schicksal der Ostarbeiter
      2. Fremdarbeiter in der deutschen Industrie
      3. Wollheim-Vergleich tritt ohne Änderung in Kraft
    9. 1958-63: Die Verteilung der Gelder aus dem Wollheim-Vergleich
    10. 1958-63: Die 'Nationalverfolgten' gehen vor Gericht
      1. 1959: Die erste Instanz: Ansprüche der Fremdarbeiter sind verjährt
      2. 1960-61: Berufungsverhandlung vor dem OLG Frankfurt
      3. 1963: In letzter Instanz - das Urteil des Bundesgerichtshofes
    11. Entschädigungszahlungen nach Abschluss des Wollheim-Vergleiches
      1. 1989: Gesetzesvorlage zur 'Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter'
      2. 1989: Gutachten - 'Fremdarbeiter-Urteil' des BGH nicht mehr haltbar
      3. 1991: Gründung der 'Polnisch-deutschen Stiftung für Aussöhnung'
    12. 1992: Über die Chancen weiterer Entschädigungszahlungen
      1. Die Volkswagen AG will 12 Millionen DM zahlen
      2. Die I.G. Farben i.L. stellt eine spätere Stiftung in Aussicht
      3. Bemühungen um die Einrichtung einer neutralen Stiftung
  7. Die I.G. Farben und ihre Nachfolger bis heute
    1. Karrieren von I.G. Farben-Managern in der Nachkriegszeit
    2. Neue Namen - alte Praktiken
      1. Die Nachfolger auf dem Weg zu alter Größe
      2. Das Wesen und Handeln multinationaler Konzerne
      3. Mensch, Gesundheit, Umwelt - und wie Chemie- und Pharmaindustrie damit umgehen
    3. Die unendliche Geschichte der I.G. Farben-Liquidation
      1. Die I.G. lebt weiter
      2. Die Liquidationsgesellschaft gerät in die Schlagzeilen
      3. Die spektakuläre Hauptversammlung vom 29. November 1991
      4. Ausschüttungen an die Aktionäre statt Dotierung einer Stiftung
    4. Die Geschichte des Protestes gegen die „IG Farbenindustrie AG in Auflösung“