Die BuFaTaChemie bietet eine Plattform von der Umsetzung eurer innovativen Ideen über den Austausch zwischen den Fachschaften bis hin zu geselligen Abenden. Im folgenden Artikel stellen wir euch einige Projekte und Themen, mit denen sich die BuFaTa in den letzten Jahren beschäftigt hat, vor.
Einmal im Semester treffen wir uns, als demokratisch legitimierte Vertretung aller Chemiestudierenden, an einer Hochschule, um gemeinsam über aktuelle Themen zu diskutieren (z.B. Finanzierung des Studiums, Studienreform). So können wir uns gegenseitig bei Problem unterstützen und sie in der Öffentlichkeit stärker thematisieren, indem wir beispielsweise Pressemitteilungen herausgeben.
Die Arbeit der BuFaTa reicht von kurzen Arbeitsaufträgen bis hin zu großen mehrjährigen Projekten. Im Rahmen größerer Projekte entstanden ein Reader und sogar eine Ausstellung …von Anilin bis Zwangsarbeit über die I.G. Farben, in welchen ihre Geschichte von der Entstehung über ihre Rolle im Nationalsozialismus bis zur Abwicklung dokumentiert wird. Im Jahr 2009 beginnt eine Wanderausstellung
Ein weiterer großer Komplex für uns Chemiestudierende ist das Thema (Labor-) Sicherheit. Hier entstand der Sicherheitsreader Innovation von Unten, der unter anderem die Sicherheitseinweisungen verbessert hat. Ein zukünftiges Großprojekt könnte ein neuer Sicherheitsreader für Studierende sein.
Im Zuge der Einführung konsekutiver Studiengänge (Bachelor/ Master) beschäftigen wir uns mit den Entwicklungen der Studienreform und dem deutschen Akkreditierungswesen. So ist die BuFaTaChemie tragende und entsendeberechtigte Organisation des studentischen Akkreditierungspools.
In den letzten Jahren wurden Studiengebühren in Deutschland eingeführt. Wir haben versucht dies zu verhindern und wo dies gescheitert ist, haben wir uns gemeinsam mit der Verwendung von Studiengebühren auseinander gesetzt.
Ihr seht, euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Einen Überblick und Denkanstöße über die bisherige Themenvielfalt könnt ihr hier gewinnen.
Für diejenigen von euch, die neugierig auf die Arbeit in der BuFaTa geworden sind und wissen wollen, welche Atmosphäre auf den Tagungen herrscht, haben wir einen Erlebnisbericht (Meine erste BuFaTa).
Wir würden uns freuen, wenn wir euch trotz oder gerade wegen ;) der trockenen Texte und Protokolle auf der nächsten BuFaTa in Wien sehen.
Wir sind für euch jederzeit erreichbar. Zum Beispiel via E-Mail.
Bei Problemen mit den Fahrtkosten helfen wir euch gerne. SO gibt es z.B. einen Solifond zur Unterstützung finanzschwacher Fachschaften.
Viel Spaß beim Stöbern und bis dann... spätestens in Wien.